Kommentar vom 21.03.2011 zu: Libyen – Meines Feindes Feind


Kommentar zum Artikel von Uwe-Jürgen Ness

So schnell kann es gehen. Freitag noch wurden unsere Kommentare sehr stark kritisiert. Nicht mal 72 Stunden später zeichnet sich ein Desaster bei der “Koalition der Willigen” ab.

Also ich plädiere hier heute nochmals für eine humanitäre friedliche Lösung, denn das einzige Mittel ist die Diplomatie, sei sie noch so fragwürdig und aussichtslos. Warum bitte, hat man keine Schutzzone zwischen den revalisierenden Parteien eingerichtet, selbst auf die Gefahr einer längerfristigen Teilung Libyens? Diese ganze Aktion unter Führung der Briten und Franzosen, scheint mehr als delitantisch geplant.

Deutschland sollte sich jetzt umgehend in die Vermittlerrolle drängen, da aus Russland und China ebenfalls nur Antikriegsphrasen kommen. Mit dem Verhalten der arabischen Liga kann und sollten sich die UN nicht zufrieden geben. Es zeugt entweder von Unfähigkeit in der Bewältigung von Krisen oder man hat nur einen Dummen für die Drecksarbeit gesucht.

Ein Schweigen der Waffen könnte der Beginn für einen neuen Weg sein, dieser “Krieg” mit UN-Genehmigung ist es jedenfalls nicht.
Es gibt keine Zeit zu verlieren, sonst gibt es nur noch Verlierer.

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